Was heißt hier Objekt?

Sexismus, Brüderle und die Piraten

Eigentlich will sie nur berichten, statt selbst Berichtsobjekt sein. Doch seit die Berliner Spiegel Online-Korrespondentin im im gedruckten Blatt über Sexismus in der Piratenpartei berichtet hat, wurde sie selbst zum Medienthema. Und weil ihr das überhaupt nicht behagte, hat sie sämtliche Interviewfragen abgeblockt. Nur mit dem Branchenmagazin journalist hat sie über den Fall, ihre Beschreibung und die Reaktionen darauf gesprochen. freitagsmedien dokumentieren das kommentierte Reportageinterview hier in voller Länge.

Interview: Jan Freitag

Frau Meiritz, wie ist das Leben einer Journalistin so in Deutschland?

Annett Meiritz: Einer jungen Journalistin, haben Sie vergessen (lacht). Einer jungen, politischen. Eigentlich ist es ein schönes Leben, weil mein Geschlecht – so dachte ich zumindest bis vor einem Jahr – keinerlei Nachteile mit sich bringt.

Das sehen Sie jetzt anders?

Ich sehe es differenzierter. Aber ich beschwere mich nicht über die Arbeitsbedingungen, sondern beobachte, dass Männer und Frauen einfach unterschiedlich wahrgenommen und behandelt werden.

Was Sie im Spiegel auch angeprangert haben.

Das war eher eine nüchterne Zustandsbeschreibung, ich habe meinen Essay bewusst nicht in einem jammernden Tonfall geschrieben.

Essay, Annett Meiritz sagt nicht Feature, Reportage, schlicht Artikel, sie sagt Essay. Ein Versuch also, als dürfe sich die erfahrene Journalistin von 30 Jahren nur mit größter Vorsicht anstelle des fundierten Selbstverständnisses eines Erfahrungsberichts an diesen Anachronismus herantasten: Die Berliner Parlamentskorrespondentin von Spiegel Online wurde zum wiederholten Male Objekt manifester Frauenfeindlichkeit, diesmal allerdings nicht irgendwo, sondern bei ihrem Berichtsschwerpunkt: Den Piraten, diesem Partei gewordenen Nonkonformismus, bei dem strukturelle Diskriminierung via Geschlecht vielleicht als letztes zu vermuten gewesen wäre. Vielleicht ging die Tatsachenbeschreibung aus Ich-Perspektive namens „Man liest ja so einiges über Sie“ ja deshalb unter im Aufschrei über Rainer Brüderles lüsterne Anzüglichkeit, von der ihre gleichaltrige Kollegin Laura Himmelreich gut zwei Wochen später im Stern berichtete. Hier eine frauenfeindliche Verleumdungskampagne, dort ein handfester Übergriff, bei den Piraten also das viral verbreitete Klischee, eine Journalistin auf Informationssuche setze zwingend körperliche Reize ein, beim FDP-Politiker das analog lancierte Vorurteil, vor jeder weiblichen Recherche stehe doch erstmal ein gut gefülltes Dirndl. Doch so verschieden beide Beispiele männlichen Machthandelns wirken mögen – gemeinsam bilden sie eine sexistische Alltagsstruktur, die das Verhältnis zwischen Journalismus und Politik auch im 21. Jahrhundert noch verpestet.

Halten Sie die Verleumdungen mancher Piraten für Ausnahmen oder die Regel?

Die meisten Kontakte zu Politikern aller Parteien sind höflich und professionell. Aber zusammen ergeben die Ausnahmen ein Muster. Man wird als Frau anders behandelt, im Gespräch weniger ernst genommen, sogar, wie in meinem Fall, übers Geschlecht verleumdet.

Was eher subtile Machtmechanismen als greifbare Belästigungen sind.

So scheint es, weshalb Betroffene ungern darüber sprechen. Falls es sich mit Rainer Brüderle zugetragen hat, wie Laura Himmelreich berichtet, ist das ein offener Übergriff. Die meisten Anzüglichkeiten ziehen jedoch ein „Aber“ nach sich, das auf besondere Umstände verweist, mit zwei Gläsern Wein im Spiel und Auslegungsspielräumen.

Willkommen in der Grauzone!

Die ich keinesfalls akzeptiere! Selbst nach einem Parteiempfang an der Bar bin ich Journalistin und der Politiker Funktionsträger. Umso absurder ist es, dass ich auf Veranstaltungen aller Parteien erlebe, wie Journalisten stundenlang mit Politikern beieinander hocken, Witze reißen, vertraulich sind, während uns Journalistinnen verstohlen zugeflüstert wird, ob man sich nicht lieber abseits des Parteitags treffen wolle, sonst gäb’s nur Gerede… Ich finde es unerträglich, dass da für Männer und Frauen ungleiche Regeln herrschen.

Ist das schon handfester Sexismus oder noch strukturelle Ungleichheit?

Da ist der Übergang fließend. Die Verleumdungsmechanismen mancher Piraten fußen auf einem sexistischen Grundverständnis, nach dem Journalistinnen unfähig sind, tiefere Erkenntnisse anders als über körperliche Gefälligkeiten zu kriegen.

Oder auf dem taktischen Kalkül, die Journalistin da anzugreifen, wo sie verwundbar sein könnte.

Darüber habe ich auch nachgedacht, aber letztlich liegt dem wohl doch ein unreflektiert sexistisches Weltbild zugrunde, das bei so einer Partei nur ungleich radikaler publiziert wird. Männliche Kollegen, die ähnlich tief in die Materie eingetaucht sind, bleiben von Vorwürfen der Prostitution oder angeblichen Bettgeschichten ja verschont. Deshalb gibt es Journalistinnen, die im Netz streuen, einen Freund zu haben, um Gerüchten vorzubeugen. Ich glaube, Piraten denken da nicht so strategisch.

Andere Parteien schon?

Zwischen Politiker und Journalist geht es parteiübergreifend um ein Machtspiel: Der eine will nur das Nötigste preisgeben, der andere alles wissen. Mit Männern wird jedoch auf Augenhöhe gespielt, mit Frauen nicht. Da versuchen selbst Minister, die junge Reporterin mit Aussagen über ihr Aussehen zu verunsichern. Das übt keiner abends vorm Spiegel, aber vielleicht beginnen jetzt ja einige, diese Mechanismen zu hinterfragen.

Das wäre an der Zeit, denn Journalismus und Politik sind wie alle gesellschaftlichen Spielfelder jenseits der Kita fest in Männerhand. Ministerien werden bestenfalls dann von Frauen geleitet, wenn sie Frauenfragen verhandeln, und Redaktionen, sofern es darin um die fünf großen „K“ geht: Kleidung, Kosmetik, Küche, Komfort, Kinder, und falls sich all dies ohne Mehraufwand für den zugehörigen Mann vereinbaren lässt: Karriere. Gut 100 Magazine solchen Inhalts werden mit einer Gesamtauflage oberhalb der 20 Millionen gedruckt – gefangen „im Muff der 50er-Jahre“, wie die renommierte Zeitschriftenentwicklerin Bettina Wündrich schreibt. Das perpetuiert nicht nur bestehende Strukturen, es wirkt auch zurück auf den Journalismus, der sich vielerorts beeilte, die Schuldfrage umzudrehen, als die Debatte ihren Lauf nahm. Was daraus wird? Annett Meiritz zuckt mit den Schultern.

Glauben Sie, dass diese Debatte nun wirklich etwas bewegt?

Insofern, als ihre bloße Existenz das Thema neu ins Bewusstsein rückt. Zumal es nicht in einem feministischen Forum anfing, sondern in Qualitätsmedien. Nach kürzester Zeit wurde daraus jedoch eine völlig überdrehte Debatte darüber, was man mit welchem zeitlichen Abstand überhaupt schreiben dürfe.

Um davon gezielt abzulenken?

Es fiel schon auf, wie rasch die Aufmerksamkeit auf journalistische Methoden schwenkte. Der eigentlichen Debatte tat das sicher nicht gut.

Die aber inmitten digitaler Zeiten immerhin mal von alten Medien angestoßen wurde.

Aber ohne das Netz als Brandbeschleuniger hätte sie nie diese Dimension erreicht. Das Ping-Pong-Spiel zwischen klassischen und neuen Medien hat der Debatte allerdings eine besondere Dramaturgie verpasst. Eine Bewegung wie #aufschrei gilt eben nicht mehr als Ansammlung verrückter Twitterer, sondern wird publizistisch ernst genommen. Auch wenn am Anfang eine Journalistin stand, die das auf Papier geschrieben hat.

Ist es bereits ein Zeichen antisexistischer Umtriebe, dass kritische Journalistinnen wie Sie es in Magazinen wie dem Spiegel schreiben dürfen?

Medien machen ihre Arbeitsprozesse zusehends transparent, was dazu führt, dass Journalisten in der Regierungsmaschine twittern, wie die Kanzlerin gerade guckt. Dennoch gibt es weiter geschlossene Räume. Und wenn die Verleumdungen gegen mich in Mails oder Drohbriefen erfolgt wären, hätte ich die auch verschlossen gehalten. Das alles lief jedoch im Netz ab, für alle ersichtlich – da musste ich schon deshalb reagieren, um die Kontrolle nicht zu verlieren.

Was würden Sie denn tun, wenn Ihnen aus dem Bundestag einen Dildo mit der Zeile „Auf gute Zusammenarbeit“ zuginge?

Ich würde zu unserer Rechtsabteilung gehen. Die Zeiten sind Gott sei dank vorbei, da wäre heute jeder Politiker weg vom Fenster.

In den Achtzigern jedoch, als die Anekdote aus Ursula Kossers Buch „Hammelsprünge – Sex und Macht in der deutschen Politik“ geschah, galt ein Dildo im Postfach Bonner Hauptstadtjournalistinnen offenbar nicht als Problem. Nicht für die Absender. Damals waren die Brüderles von heute noch jung und ihre Altvorderen hatten noch Erfahrung mit legaler Züchtigung ungehorsamer Gattinnen, denen sie den Job kündigen durften. Nun mag Diskriminierung sublimer laufen, passé ist sie nicht und äußert sich vor allem in der „gläsernen Decke“. Ein halbes Dutzend von 360 deutschen Tageszeitungen wird von Frauen geführt. Auch die Chefsessel von Zeitschriften, Presseagenturen, Funkhäusern sind extrem männlich besetzt. Angesichts des Überschusses an weiblichem Nachwuchs sind da jene 30 Prozent Führungsanteil, den die Initiative ProQuote fordert, fast bescheiden. Dennoch wäre es ein Quantensprung im Vergleich zu früher. Aber Fortschritte? Annett Meiritz’ Lächeln wirkt ein wenig matt…

Das waren die alten Zeiten, Männerzeiten.

Schon. Aber auch wenn die alten Herrenzirkel aussterben, bleibt deren Prinzip kumpelhafter Vertraulichkeit am Leben. Ich war gerade zu Beginn meiner Karriere oft fassungslos, wie oft bei Journalistinnen das Geschlecht thematisiert wird. Frauenfeindlichkeit wird also nicht abgeschafft, sondern subtiler.

In Ihrem Essay deuten Sie an, diese Art Frauenfeindlichkeit sei sogar schlimmer als der Oldschool-Sexismus eines Rainer Brüderle?

Sie sind schwerer erkennbar. Aber der Effekt beider Mechanismen ist gleich, nur die Vermittlungsebenen sind andere.

Die FAS schreibt dazu, wer sich auf das Spiel von Nähe einlässt, darf sich über die Folgen nicht beklagen…

Dem stimme ich insofern zu, als man auf der halbprofessionellen Ebene an der Bar mit halbprofessionellen Ergebnissen rechnen muss. Dennoch gehört es zum Berufsverständnis von Politikern wie Journalisten beiderlei Geschlechts, in jeder Situation respektvoll miteinander umzugehen.

Wobei Sexismus ja auch ein bisschen mehr als halbprofessionell ist…

Absolut. Aber nur, weil mir eine blöde Anmache drohen könnte, kann ich mich der inoffiziellen Seite meines Berufes nicht entziehen. Es mag ja fraglich sein, was das übliche Gelage vorm Dreikönigstreffen der FDP journalistisch bringt, aber als Menschen lernt man einen Politiker nicht nur zwischen 8 und 17 Uhr kennen. Und viele meiner Informationen über die Piraten hätte ich auf rein offiziellem Weg kaum gekriegt. Deshalb bin ich dankbar für jedes Gespräch abseits steriler Büros oder Pressekonferenzen, wo man ohne Zeitdruck, ohne Formalitäten stundenlang über alles Mögliche, vor allem aber Politik reden kann. Wichtig ist nur, dass man vertraulich-professionelle Nähe nicht mit Freundschaft verwechselt.

Glauben Sie, dass diese Art Nähe jetzt in Distanz umschlägt?

Ich merke schon jetzt bei einigen Piraten, dass ein neues Bewusstsein entsteht, wie angreifbar sie ihr Handeln machen kann. Aber das ist ja erstmal positiv, kann allerdings auch zu weit führen. Wenn ein Wolfgang Kubicki sagt, er steige nun mit keiner Journalistin mehr ins Auto, klingt das, als würden Männer im Kontakt mit Frauen ihr Gehirn abgeben. Falls ich zu einem Politiker ins Auto steige, will ich über ihn berichten, wofür ich auch weiterhin mit Politikern an Hotelbars sitzen werde.

Als Laura Himmelreich kürzlich von einer Hintergrundrunde berichten wollte, war sie selbst Gegenstand der Berichterstattung. Hat das Ganze auch Ihre Arbeit verändert?

Nein, ich stand ja nie so im Fokus wie Laura Himmelreich. Ein Kollege sagte gerade zu mir, wir müssen aufpassen, stets Beobachter zu sein, nie Akteure. Insofern war der Essay das Maximum dessen, was ich mit mir als handelnde Person verfasst habe. Die anschließende Debatte kann ich sehr gut von mir abstrahieren.

Sie sind als Objekt austauschbar.

Was heißt hier Objekt? Ich nehme mich da nicht wichtig, auch wenn ich den Anstoß gegeben habe.

Tragen Sie denn auf Terminen nun lieber Hosenanzug als Etuikleid?

(lacht)

Im Artikel ärgert sich Annett Meiritz, dass Kleidung, Auftritt, selbst der Gesprächsort ständiges Abwägen möglicher Folgen erfordert. Die Frage, ob sie Hosenanzug oder Etuikleid trage, sei da keine von Stil und Wetter, sondern strategisch. Hier, im futuristischen Spiegel-Haus am Rande der Hamburger Speicherstadt, trägt sie Kleid und Keilabsätze, sie ist überhaupt recht feminin, mit langem Haar und offenem Lachen, bei dem oft eine Braue hoch rutscht. Wobei – wären solche Äußerlichkeiten überhaupt der Rede wert, wenn Annett Meiritz ein Mann wäre? Aber dann wäre ohnehin vieles anders, dann ginge ihre Chance auf eine Ressortleitung abseits des Lifestyle-Segments gegen Null, von höheren Aufgaben ganz zu schweigen. Dabei ist die gebürtige Schwerinerin exzellent ausgebildet: Studium der Geschichts- und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Volontariat an der Berliner Journalistenschule, Politikredakteurin bei Spiegel Online mit Mitte 20, unterbrochen von einem Jahr Australien und Neuseeland, bis sie 2012 ins Parlamentsbüro wechselt, wo sie neben den Piraten gern über digitale Themen schreibt. Über Mode schreibt sie nie.

Ein gewisser Dresscode ist Teil der professionellen Verantwortung; man würde ja auch keinen Kollegen ernst nehmen, der in Shorts zum Interview kommt. Aber als ich gemerkt habe, dass ich zu Politikergesprächen meist Hosenanzug trage, fragte ich mich: warum eigentlich?

Um sich in einer Männergesellschaft mit deren Uniform zu panzern?

Und sich so unangreifbar zu machen – vielleicht. Inzwischen mache ich mir darüber aber keine Gedanken mehr.

Als bekannt wurde, dass Laura Himmelreich nach dem Abend mit Brüderle noch mehrfach mit ihm ins Auto gestiegen ist, wurde ihr Ressortleiter kritisiert, dass er sie nicht vor ihm geschützt hätte.

Ich kenne Laura Himmelreich und habe nicht das Gefühl, dass sie ein Opfer ihrer Chefredaktion oder Ressortleitung ist. Sie hat stets selbstbewusst gehandelt.

Haben Sie selbst sich in Ihrem Beruf je schutzbedürftig gefühlt?

Nie, ich war höchstens mal perplex, wenn versucht wurde, mich über Äußerlichkeiten zu verunsichern. Aber nach einer irritierten Sekunde ging es stets weiter. Was mich daran ärgert, ist dass ich mein Verhalten stets reflektieren soll, nur weil es andere mit ihrem nicht tun. Es ist doch nicht meine Aufgabe, den Gesprächspartner zu erziehen. Sicher setze ich Grenzen; diese Souveränität ist eine Kernkompetenz jeder modernen Frau. Aber die Debatte hat sich viel zu viel vom Handeln der Männer zur Reaktion darauf verlagert. Dabei ging es ums alte Sandkastenspiel: wer hat angefangen? Das ist die falsche Debatte.

Die richtige wäre eine umfassende darüber, wo Frauen überall von Sexismus betroffen sind. Der reicht vom altväterlichen der Generation Brüderle über den subtilen der Generation Piraten bis zum selbstbestimmten der Generation Heidi Klum. Ist Ihnen einer davon besonders zuwider?

Schwer zu sagen. Ich empfinde weibliche Nacktheit im öffentlichen Raum zum Beispiel weit weniger problematisch als soziale Abhängigkeiten oder berufliche Nachteile wegen des Geschlechts.

Nennen Sie sich trotz dieser Einschränkung Feministin?

Nein, auch wenn ich viele feministische Forderungen unterschreiben kann. Die Debatte hat mich zwar wacher gemacht, Feministinnen von Alice Schwarzer bis Charlotte Roche zeigen aber, dass Feminismus zu viele Gesichter hat, um den Begriff einfach zu übernehmen. Außerdem mag ich keine Etiketten.

Auch nicht solche wie „Femizissmus“, mit dem die englische Kolumnistin Charlotte Raven das neue weibliche Selbstbewusstsein narzisstisch, also körperbetont unterfüttert. In dieser Atmosphäre lassen sich Frauen bei „Germany’s Next Topmodel“ fröhlich zu Projektionsflächen männlicher Begierde zurichten, sind im Showfernsehen ohnehin in flachen Schuhen undenkbar, schmeißen in der Reklame dazwischen dennoch den Haushalt allein, und während selbst seriöse Magazine wie der „Stern“ Frauen auf dem Cover nur sexy dulden, illustrierte der „Spiegel“ das Titelthema „Dick durch Stress“ natürlich – mit einer Frau. Dass beide Magazine seit jeher nur Männer übers Vorzimmer der Chefredaktion hinauskommen lassen, ist Teil einer Schuld am Zustand, die nur wenige als solche anerkennen.

Die Piraten haben Sie umstandslos um Entschuldigung gebeten. Nehmen Sie die an?

Ich nehme sie zur Kenntnis. Es geht schließlich nicht um eine persönliche Auseinandersetzung zwischen der Partei und mir.

Freuen Sie sich denn auf die nächsten Hintergrundgespräche?

(lacht) Ja. Klar. Ich schreibe auch weiterhin gern über die Piraten.

aus journalist 2/2013

http://www.journalist.de/ratgeber/handwerk-beruf/menschen-und-meinungen/annett-meiritz-zur-aufschrei-debatte-was-heisst-hier-objekt.html

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