Bryan Cranston, 15. Oktober 2012, London

janbreaksbadUmsonst ist der Tod

Weil ein gelungener Tatort selbst mit Wiederholungen noch super Einschaltquoten erzielt, machen es die freitagsmedien heute mal wie das Erste Programm und wiederholen ein Interview vom Frühjahr: Mit Bryan Cranston, der zurzeit freitags auf Arte als Walter White Richtung Finale der besten Serie aller Zeiten zusteuert: Breaking Bad

Von Jan Freitag

Ja das ist er! Nein, das kann er nicht sein! Doch, er ist es: Bryan Cranston, das Gesicht von Walter White, dem Hauptdarsteller von Breaking Bad, der vielleicht besten Fernsehserie unserer Tage. Die Geschichte eines krebskranken Chemielehrers, der aus Sorge um seine Familie vom Superspießer zum Drogenbaron wird, läuft mittlerweile in mehr als 30 Ländern der Erde. Die vierte Staffel läuft jetzt endlich auch in Deutschland an. Bryan Cranston aus dem sonnigen Kalifornien hat zwar denselben Vollbart wie sein Walter White aus dem heißen New Mexiko, aber er lacht in den ersten vier Minuten Interview mehr als seine Alter Ego in vier Staffeln.

freitagsmedien: Mr. Cranston, hatten Sie zwischen den Dreharbeiten zu Breaking Bad die Zeit, sich das Fernsehduell Ihrer Präsidentschaftskandidaten anzusehen?

Bryan Cranston: Natürlich! Und wenn ich es einrichten kann, sehe ich morgen auch die nächste.

Weil es eine Bürgerpflicht ist, sich zu informieren, oder weil es gutes politisches Entertainment ist?

Sowohl als auch. Ich bin wie die meisten Amerikaner eben neugierig, wie sich die Bewerber auf dem Weg ins Amt präsentieren. Auf uns als Wähler des Führers der freien Welt lastet zu viel Verantwortung, um da den Überblick zu verlieren.

Beeinflusst das auch Ihre Wahlentscheidung?

Nicht wirklich. Ich habe, wie die meisten Zuschauer, meine Wahl längst getroffen.

Nämlich?

Für den amtierenden und nächsten Präsidenten der Vereinigten Staaten.

Der sich – wie sein Kontrahent Romney – permanent an die Mittelschicht wendet. Wenn man den beiden so zuhört, scheint die kurz vorm Untergang zu stehen.

Das passt eben zur allgemeinen Stimmung im Land. Es gibt da in der Tat große Herausforderungen, denn seit dem Crash von 2007 drehen sich die Räder des Fortschritts langsamer und es herrscht in Amerika wie fast überall in der Welt große Apathie. Dennoch gibt es nicht nur bei uns so viel Uneinigkeit und Spaltung, vor allem aber so viele falsche Schuldzuweisungen, dass ein guter Ausgang zunehmend unwahrscheinlich wirkt.

Aber das betrifft doch keinesfalls nur die bürgerliche Mitte.

In der Tat. Die ganze Mystifizierung der größten gesellschaftlichen Gruppe scheint mir doch eher taktischer Natur zu sein. Sie ist ja in erster Linie eine ökonomische Größenordnung, eine Art neuer Arbeiterklasse, die früher stärker im Fokus stand. Heute dreht sich alles um die bürgerliche Mitte.

Die andererseits oft abschätzig betrachtet wird, als etwas Mediokres.

Das ist bei uns etwas anderes als vielleicht in Europa. Die Mittelklasse bildet schon wegen ihrer Größe das Rückrat jeder Nation, aber hierzulande entsteht darin noch der Stolz darauf, sein Leben aufrecht mit ehrlicher Arbeit zu bestreiten. Deshalb, so heißt es, müsse sie unterstützt werden, statt ihr immer neue Steuern aufzubürden. Deshalb muss sie sich aber auch um schwächere Schichten kümmern, was Barack Obama mit der allgemeinen Gesundheitsversicherung ja versucht. Jede fortschrittliche Nation, die ich respektiere, hat eine. Auch Deutschland besitzt ein System, dass nicht nur einigen, sondern allen Bürgern eine solide Grundversorgung gewährleistet. Diese Solidarität sollte auch unsere Mittelschicht zeigen.

Da wäre Walter White sicher Ihrer Meinung!

Wenigstens zu Beginn der Serie. Denn was ihn überhaupt in den späteren Abwärtsstrudel gezogen hat, ist ja der Bedarf nach einem Zweitjob, um seinem behinderten Sohn eine Behandlung zukommen zu lassen, die von der Versicherung nicht gezahlt wird. Dass die erste Staffel auf dem Höhepunkt der ersten Finanzkrise angelaufen ist, mag ein Zufall sein, aber dass die Sorge um seine Familie, später auch die Kosten seiner eigenen Krebstherapie Walter White immer tiefer in die Kriminalität zieht, macht Breaking Bad fraglos zum Sinnbild des Abstiegs der Klasse, aus der er stammt.

Was macht ihn noch zu einem ihrer typischen Vertreter – seine Herkunft, sein Leben, seine Gewohnheiten?

Sein Auto (lacht!). Nein im Ernst – ich glaube, es ist diese Mischung aus dem Wunsch aufzusteigen und drin zu bleiben bei der gleichzeitigen Erkenntnis, dass letzteres in Amerika zusehends unmöglich ist. Egal, in welcher Schicht du steckst – in der Regel bleibst du dort den Rest deines Lebens. Anders gesagt: wer arm geboren wird, bleibt arm, wer reich geboren wird, bleibt reich. Genau das macht Breaking Bad so interessant, denn Walt steigt tatsächlich auf! Und wie! Aus der Mittelschicht direkt in die Upper Class! Aber mal ehrlich: ist er darin glücklicher?

Immerhin ist er einflussreicher, reicher, mächtiger.

Trotzdem will er tief im Innern sein altes Dasein zurück. Er will wieder anderen Wissen vermitteln statt Drogen, er will seine Familie wie sie mal war. Unterbewusst wird ihm klar, dass Einfluss, Reichtum, Erfolg keinesfalls glücklicher machen. Das ist womöglich seine sehr bürgerliche Sicht der Dinge.

Immerhin beruhigt Geld ungemein.

Schon. Aber um nur zu beruhigen und nicht übermütig zu machen, ist ganz wichtig, dass man langsam zu Geld kommt, dass es ein Prozess ist. Sprechen Sie mal mit Leuten, die aus dem Nichts nach ganz oben kommen, Lotto-Millionäre zum Beispiel. Ich habe gelesen, dass 85 Prozent von denen nach dem Jackpot ärmer sind als zuvor.

Sind Sie selbst dank Ihrer Karriere aufgestiegen?

Ökonomisch auf jedem Fall. Ich war ja nicht mal Mittelklasse, sondern Unterschicht. Meine Eltern haben sich getrennt als ich zwölf war, woraufhin sie ihr Haus verloren haben. Wir hatten so wenig Geld, dass ich ein Jahr bei meinen Großeltern leben musste. Eine harte Zeit, aber ich sehe sie jetzt mit anderen Augen. Denn sie hat mir ein Arbeitsethos vermittelt, von dem ich noch heute zehre: umsonst ist der Tod! Die Welt schuldet dir gar nichts! Wenn du was willst, arbeite dafür! All dies gelernt zu haben, macht mich dankbar.

Dann sind Walt und Sie beide Aufsteiger, nur von verschiedenen Ausgangspunkten.

So gesehen schon. Ich gehöre heute zur Oberschicht, da mache ich mir nichts vor. Aber ich bin behutsam dorthin aufgestiegen. Deshalb – hoffe ich zumindest – macht mich mein Geld nicht wie Walt gieriger, sondern klüger. Denn das Beste, was man sich in unserer Zeit mit Geld kaufen kann, sind ja nicht Dinge des Überflusses, sondern Zeit. Sie, vor allem aber ihr Mangel, sind die Beherrscher unserer aller Leben.

Zeit gilt als wertvollste Ressource unserer Epoche.

Und zwar ganz egal, ob in der Unter-, Mittel- oder Oberschicht: Wer keinen Job hat, entwertet Zeit durch Nichtstun, wer doch einen hat, arbeitet überwiegend so viel, dass er ständig mit seiner Zeit jonglieren muss. Von der will schließlich jeder ein Stück: Dein Boss, deine Familie, die Gemeinde, du selbst. Da ist es eine gewaltige Aufgabe, Zeit eigenständig und unabhängig zu verwalten. Diese Möglichkeit bezeichne ich als meinen größten Reichtum. Und das auch wertschätzen zu können, ist vielleicht ein bürgerliches Element in mir.

Sprechen Sie eigentlich Deutsch.

Nur eins: (auf Deutsch) Nein.

Dann kennen Sie das Wort Spießer nicht?

Leider nicht, aber es klingt interessant.

Es ist die Steigerung des Bürgerlichen zur Mittelmäßigkeit, Angepassten, Ängstlichen und Konformen.

Dann war ich nie ein Spießer.

Und Walter?

Schwer zu sagen. Er war deprimiert von den vergebenen Chancen im Leben, seiner Furcht zu scheitern, von seinem unterdrückten Potenzial. Deshalb ist es ein so interessanter Aspekt der Geschichte, dass er ausgerechnet Lehrer wurde, denn die sind bei uns zuhause zutiefst respektiert. Das mag sich nicht unbedingt in den Gehältern ausdrücken, aber in ihrem guten Ruf. In den USA gelten Lehrer förmlich als unkritisierbar. Diese Mischung aus Selbstzweifel und Anerkennung, verpassten Chancen, einem guten Leben und der Art, wie das alles in kürzester Zeit auf den Kopf gestellt wird, macht Breaking Bad womöglich so erfolgreich.

Das erklärt vielleicht den Erfolg in den USA, aber nicht unbedingt in mehr als 30 Ländern, in denen die Serie nicht selten als beste Fernsehserie aller Zeiten gilt.

Das hat mit Identifikation und Fallhöhe zu tun. Breaking Bad ist die Geschichte Mannes aus der Mitte der Gesellschaft, der fürs Auskommen seiner Familie hart arbeitet, bis sein Leben durch eine Krankheit, die alle treffen kann, ins Wanken gerät. Nennen Sie mir einen Erwachsenen in ihrem Umfeld, der keinen Angehörigen oder Bekannten durch Krebs verloren hat! Diesen unvermittelten Sturz aus der Normalität können die Zuschauer so gut nachempfinden, dass ihn selbst sein Ausweg ins Verbrechen kaum Sympathien kostet.

Zumindest anfangs.

Fast bis zum Schluss sogar! Seine Methoden mag nicht jeder nachempfinden, seine Verzweiflung schon. Deshalb gilt er bis tief in die 4. Staffel hinein für viele noch als Good Guy. Das ist die perfekte Voraussetzung einer guten Serie.

Was macht sie dann brillant?

Dass der Sympathieträger radikaler auf die andere Seite wechselt als in jeder anderen Serie. Walter macht nämlich etwas viel zu Kühnes für einen, wie sagten Sie – Spießer: er riskiert etwas, sogar alles. Er nimmt zum ersten Mal sein Schicksal in die eigene Hand.

Würden Sie das auch tun?

Selbstverständlich, darin ähneln wir uns. Ich würde alles tun, um meine Familie zu retten.

Auch Drogen verkaufen?

Gott, nein! (lacht) Ich würde aktiv werden, sozusagen vom Subjekt zum Objekt, aber doch nicht meine Seele verkaufen wie Walter. Andererseits zeigt Breaking Bad eindrucksvoll, was geschehen kann, wenn sich die Dinge verselbständigen. Vielleicht kann das, was Walter passiert, also doch jedem passieren. Da schlummert etwas in jedem von uns. Jeder hat das Potenzial, um gefährlich zu werden.

Also auch zum Mörder?

Jedenfalls um zu töten. Sofern es die Umstände erlauben. Immer wenn die eigene Existenz umzustürzen droht, wenn alles um einen zusammenbricht, manchmal auch nur, wenn sich etwas Grundlegendes sehr plötzlich ändert, kann dieses Potenzial wachgerufen werden. Denken Sie an Ruanda, Serbien, an all die Amokläufe ganz normaler Menschen; wenn sich Faktoren, die einzeln folgenlos bleiben, zu einer einzigen Katastrophe bündeln, ist selbst inmitten der Zivilisation fast alles möglich. Entscheidend ist nur, was man als Einzelner zu tun bereit ist, was man noch zu verlieren hat. Nehmen Sie eine simple Kneipenschlägerei: Wer die gewinnt, hängt selten von den Muskeln ab, sondern Willensstärke und Verzweiflung. Darum würde ich bei solchen Streitereien eher auf den Kleinsten wetten, sonst hätte er sich doch gar nicht drauf eingelassen.

Sie würden also im Zweifel auf sich wetten.

Wenn ich ausreichend wütend und hoffnungslos bin, allemal. Das alles steckt ja auch in mir. Meine Umstände sind derzeit nur zu gefestigt, aber wenn alles zusammenkäme, könnte auch ich ausbrechen aus meiner Normalität. Ich könnte töten.

Ist das die Grundvoraussetzung, um einen Charakter wie Walter White zu spielen?

Ich glaube, die wichtigste Voraussetzung, um so etwas glaubhaft verkörpern zu können, ist, zu sich und anderen ehrlich zu sein. Die meisten halten Walts Situation für hypothetisch. Nur – das ist sie nur bis zu dem Punkt, wo der nötige Anstoß daraus Realität macht. Wenn ich Sie beim Abendessen frage, was Sie für eine Million Dollar tun würden, kämen sehr theoretische Antworten dabei heraus, vielleicht lustige, aber kaum ultimative. Wenn ich das Geld aber vor Ihnen auf den Tisch lege, kriegt das Spiel sofort eine neue Wendung. Oder nehmen wir’s etwas kleiner: Wenn ich frage, ob ich Ihnen eins in die Fresse hauen darf?

Lehne ich dankend ab.

Und wenn ich dafür, sagen wir: 25.000 Dollar auf den Tisch lege.

Sie würden hart zuschlagen?

Normal hart.

Nur mit der Faust?

Ohne Hilfsmittel.

Dann los!

Sehen Sie! Solche Debatten sind nicht moralischer Natur; es geht darin immer um Aushandlungen zu einer bestimmten Währung.

Sie meinen Geld?

Nicht immer, aber sobald es ins Spiel kommt, verändert sich unser Verhalten. Wir alle sind fähig zur Bescheidenheit, Größenwahn plus alles, was dazwischen liegt. Und in unserer Gesellschaft kann einen Stapel Banknoten nun mal jede Überzeugung mit einem Fingerschnipsen umwerfen.

Es passt zu Breaking Bad, dass Sie ausnahmslos Beispiele wählen, die von Gewalt handeln. Ist die neben der Fallhöhe des Hauptdarstellers das Kernthema der Serie?

Nein, das wäre zu eindimensional. Gewalt ist ein dramaturgisches Mittel der Serie, um das wichtigere Kernthema zu visualisieren: Verführung. Wenn ich sage, der Ort, an dem Sie geboren sind, ist einer der schönsten Plätze, an dem ich je war, fühlen Sie sich geschmeichelt und kaufen mir danach vielleicht die größte Lüge ab. Man kann Menschen mit den einfachsten Mitteln manipulieren. Menschen sind Manipulatoren. Menschen im Fernsehen besonders. Das ganze Fernsehen ist Manipulation.

Sie sehen sich als Manipulator?

Das ist mein Job! Wenn ich Walter White spiele, wie ich ihn spiele, manipuliere ich das Publikum, indem ich es einfach gut unterhalte, indem ich es vielleicht zum nachdenken bringe, indem ich, wie eingangs erwähnt, der Gesellschaft durch Walt einen Spiegel vorhalte.

Haben Sie überhaupt irgendwas mit ihm gemeinsam?

Nichts, was für die Serie von Bedeutung ist. Was ich bloß spielerisch tue, macht er mit seiner gesamten Existenz: Walter versucht jemand zu sein, der er nicht sein kann. Dabei geht ihm mit jedem Schritt in diese Arena, für die ihm eigentlich das Rüstzeug fehlt, ein weiteres Stück seiner Seele verloren, bis sie im Laufe der Serie so gealtert ist, dass sie ihn langsam von innen zersetzt.

Deshalb sieht er in der Serie so viel älter aus als Sie in Natura.

Oh, danke! Gut, das zu hören. Meine Seele ist offenbar jünger geblieben, obwohl ich äußerlich ebenso altere wie er. Und falls doch einige seiner Abgründe in mir stecken, tue ich alles, um sie nicht herauszulassen; ich will weder verhaftet noch getötet werden oder auch nur gefürchtet. Dafür lernt man ja von klein auf: Sei nett! Sei freundlich! Teil dein Spielzeug! Senk deine Stimme! Warte, bis du dran bist! Solche Selbstkontrollen zählen zur Grundausstattung unserer Erziehung, weil wir eben nicht als soziale Wesen auf die Welt kommen, sondern als komplette Egoisten. Für Babys dreht sich die ganze Welt nur um sie selbst. Von daher glaube ich, Menschen, die eine Wendung wie Walt machen, entwickeln sich ein Stück weit zurück.

Wenn man Ihrem Produzenten Vince Gilligan glaubt, dann entwickelt sich Walter White sogar so weit zurück, dass er nicht überleben darf. Mr. Cranston, sterben Sie im Finale?

Das könnte ich Ihnen nicht mal sagen, wenn ich wollte; selbst wir Schauspieler erfahren erst kurz vorn Drehen jeder Folge, wie sie genau aussieht. Ehrlich! Aber es ist schwer vorstellbar, dass sein Leben nach dem Finale einfach normal weitergeht.

Ihr eigenes wird sogar besser weitergehen als bisher. Nachdem Sie bis Breaking Bad vor allem in TV-Serien wie Malcom Mittendrin gewirkt haben, ist das Kino auf Sie aufmerksam geworden.

Das ist richtig. Ich mache aber auch weiter mit Leidenschaft gutes Fernsehen.

Viele behaupten ohnehin, die großen Erzählungen von HBO bis AMC übertreffen längst die des Kinos.

Stimmt, TV ist das neue Kino. Dort laufen mittlerweile mehr umfassende, befriedigende Dramen als auf der Leinwand. Nehmen Sie nur Mad Men, Justified, Damages, Dexter, brillant! Aber es gab schon immer gutes Fernsehen, das wird heute oft vergessen.

Was war die Serie Ihrer Kindheit?

Zum Beispiel die Andy Griffith Show. Was hab ich die geliebt! Das war schon damals großes Fernsehen. Fast so groß wie Breaking Bad.

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